
AX goes Digital – Nach langen Vorbereitungen geht AX-Digital online.
"GERÄUSCH EINES RAUMSCHIFF-ANTRIEBS GESUCHT"
Die Internationale Föderation der Phonographischen Industrie (IFPI) hat eine neue Debatte in Brüssel über das Blockieren von Protokollen für Peer-to-Peer-Netzwerke (P2P) und das Filtern von Inhalten durch Internetprovider entfacht. Das EU-Parlament arbeitet derzeit unter der Federführung des französischen Sozialisten Guy Bono an einem Bericht über die Förderung der Kulturwirtschaft. Die Lobbyvertretung der Musikindustrie hat diese Chance genutzt, um in einem "Optionspapier" einmal mehr auf die unzureichende Kooperation der Zugangsanbieter sowie auf technische Möglichkeiten im Kampf gegen Raubkopien hinzuweisen. Die konservative spanische Abgeordnete und frühere Kulturministerin ihres Landes, Pilar del Castillo Vera, hat daraufhin gefordert, dass die Provider "Filtermechanismen installieren sollen, um Urheberrechtsverstöße zu verhindern".
Der bekannte Uploadservice TrackUpload startet mit neuem Design und neuer Website.
Pünktlich zum Start des deutschsprachigen YouTube-Angebots weist das Mutterunternehmen Google in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der deutschen Verwertungsgesellschaft GEMA auf die neuen Freiheiten für deutsche YouTube-Nutzer hin. Die Vereinbarung berechtigt zur Nutzung des Weltrepertoires musikalischer Werke auf der Videoplattform. Dies gilt für den Einsatz von Musikstücken sowohl in Musikvideos als auch in den von Nutzern erstellten Videos. Eine entsprechende Einigung zwischend der GEMA und YouTube hatte sich bereits Mitte des Jahres abgezeichnet.
Anders als in Deutschland, sind in der Schweiz sehr wohl private Musikdownloads erlaubt:
Eine sehr interessante Aktion läuft heute (26.06.2007) bei vielen US-Webradiosendern u.a. auch bei www.di.fm:
Der Interessenvertretung der deutschen Musikindustrie (Deutsche Phonoverbände, IFPI) ist die Stuttgarter Firma Impressions Future Media ein Dorn im Auge. Das Unternehmen betreibt seit geraumer Zeit die Musik-Plattform StayTuned.de, bei der Nutzer gegen Gebühr Musiktitel auswählen und abspielen können. Registrierten Kunden, die zwischen 5,95 Euro (Jahres-Abo) und 9,95 Euro (monatliche Zahlung) pro Monat entrichten, wird zudem eine Auswahl genretypischer Radiochannels – von Techno über Heavy Metal bis hin zu Jazz und Klassik – sowie die Möglichkeit geboten, Downloads "auszuleihen", sprich DRM-geschützte Dateien im WMA-Format per Streaming zu überspielen und für eine bestimmte Zeit auf dem PC oder einem MP3-Player zu nutzen. Auch das Einrichten eigener Play- und Favoritenlisten ist nach der Installation der benötigten Software möglich. Das Übertragen heruntergeladener Titel auf einen anderen PC oder das Brennen auf CD wird nicht unterstützt.
Der innovative Webradiodienst Pandora, der anhand einer einmaligen Titelvorgabe des Nutzers einen personalisierten Audiostream zusammenstellt, will ab sofort den Zugriff über IP-Adressen außerhalb der USA sperren. "Bisher waren wir nicht in der Lage festzustellen, von wo ein Zuhörer zugreift und haben uns auf die Eingabe der Postleitzahl verlassen", so das Unternehmen in einer Erklärung. "Nun können wir das Herkunftsland anhand der IP-Adresse bestimmen". Diese Herkunftsbestimmung will Pandora ab sofort nutzen, um den Dienst für Nutzer außerhalb der USA zu sperren.
Ein Maus-Click und ruhiger Elektropop klingt aus dem Lautsprecher. Die weibliche Stimme ist samtweich, die Qualität professionell. Ein weiterer Click und Fotos der Musiker erscheinen. Weiter unten auf der Internetseite stehen die Kommentare der Fans. "Eine sehr talentierte Band!", "Wunderbar!" oder "Glückwunsch!", heißt es da. Letzteres ist mehrfach zu lesen, der Grund dafür eindeutig: Die britische Gruppe Second Person hat es mit Hilfe der Internetnutzer zu einem Plattenvertrag gebracht.