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Infos > Knowledge-Base > Tutorials & Technic-Guides > DJ-Glossar - Das Wörterbuch für DJs
DJ-Glossar - Das Wörterbuch für DJs
Veröffentlicht von XXL am 27.07.2008 (3342 x gelesen)
Was bedeutet eigentlich ...? Was steht für ...?
Viele Fachbegriffe und Abkürzungen sind in der Welt der elektronischen Musik vorhanden.

Der DJNETZ-User "XXL" hat einige dieser Begriffe erläutert und in dem folgenden Glossar verfasst.

Weitere Informationen findet Ihr auch unter http://www.djnetz.com/articles.category.1/knowledge-base.html.

Das Glossar hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Solltet Ihr weitere Abkürzungen kennen, mailt diese inklusive kurzer Erklärung an die Redaktion.


  • ALPS-Fader
    Hochwertige Mischpult-Fader. ALPS-Fader sind besonders langlebig.
  • Anti-Skating
    Die Anti-Skating Einrichtung eines Tonarms gleicht eine zur Mitte des Plattentellers gerichtete Kraft aus. Je näher der Tonarm in die Mitte kommt, desto größer der Effekt. Der Tonarm wird nach innen gezogen und die Nadel drückt auf die innere Rille. Mit Anti-Skate wird das ausgeglichen
  • Anti-Skip
    bedeutet, dass der CD Player die CD bzw. den Track, oder einen Teil des Tracks, vorher in einen Pufferspeicher einliest und dann vom Speicher aus wieder gibt. So wird verhindert, dass die CD bei Erschütterungen aussetzt (Lesefehler)
  • Aux
    Auxillary bezeichnet einen universal Eingang, der meist hochpegelig ist
  • Beatcounter
    Ist ein Gerät (elektronisch) das zum Ermitteln des Takts (BPM) eines Tracks dient, kann man auch manuell bedienen mit einer TAB-Taste.
  • TAB-Taste
    wird bei jedem Beat gedrückt und der Counter ermittelt anhand der Zeit den Beat. Moderne Counter brauchen 3-4 manuelle Anschläge der TAB-Taste.
  • Beatmatching
    Beatmatching (Beatmixing) ist das taktgenaue Synchronisieren der Geschwindigkeit zweier Tracks. Dabei wird der Schlagzeugrhythmus (Beat) beider Tracks so ineinander gemischt, dass der Übergang zwischen beiden Musikstücken (Tracks) kontinuierlich wirkt und oft unentdeckt vom Puplikum bleibt
  • Bit
    ist die kleinste Einheit einer Binärzahl, dessen Wert 1 oder 0 sin kann. 8 Bit = 1 Byte
  • Boost
    verstärken, hervorheben
  • Brake
    lässt den Plattenteller langsam auslaufen oder starten. Gerne in einem Set zum Wechseln des Styles genommen oder für Promotion im Set.
  • Chinch
    ist eine ungenormte Steckverbindung, auch RCA genannt
  • CPU
    Zentrale Recheneinheit eines Computers
  • Cue-Point
    ist der Startpunkt eines Lieds, den der DJ an einer beliebigen Stelle festlegt, meist der Start der Baseline, Vocals etc.
  • Controller
    ist ein Sammelbegriff für Steuergeräte z. B. über MIDI
  • BPM
    Beat-Per-Minute legt die Maßeinheit des Tempos eines Tracks fest = Schläge pro Minute
  • DB
    Dezibel ist eine Maßeinheit für den Schalldruckpegel, Pegeldifferenzen und Pegelstände
  • Direktantrieb
    Der Plattenteller sitzt direkt auf der Motorachse. Vorteil: starke Zugkraft beim Start.
  • DSP
    Digital-Signal-Processor ist ein Computer Baustein der für die Echtzeitberechnung von Audio zuständig ist. Das bedeutet, die Effeckte können in Echtzeit wiedergegeben werden.
  • EQ (Equalizer)
    ist ein elektronisches Bauteil zur Bearbeitung und Entzerrung von Tonfrequenzen.
  • Fire-Wire
    Schnittstelle am PC, meist für Audio oder Video genutzt
  • Gain-Level
    dient zum Ausgleichen von Lautstärkeunterschieden zwischen den einzelnen Quellen.
  • Gleichlaufschwankungen
    ist eine Drehzahlabweichung (Frequenzschwankung) Gleichlaufschwankungen unter 0,12 % können nicht mehr wahrgenommen werden
  • Ground
    auch als GND bezeichnet steht für Masse-Potential, Erde
  • HE
    Bezeichnung für Höheneinheit. 1 HE sind 4,45 cm und wird im Bereich der 19" Technik verwendet (1" = (inch), 1 inch = 2,54 cm)
  • Interface
    ist ein Schnittstelle, die eine Programmoberfläche am PC bzw. Software und Hardware zusammen in Funktion bringt.
  • Jog-Wheel
    Drehbares Bedienelement am CD-Player, Konsolen und Mischpulten.Wird zum Scrollen und Steuern benutzt.
  • Kanal
    ist eine Tonspur
  • Kbps
    steht für eine Datenübertragungsrate, Kilobit pro Sekunde
  • Key-Lock
    verhindert den Micky Maus Effeckt beim Pitchen
  • Kompressor
    Ein Kompressor verringert Lautstärkeunterschiede. Der Kompressor gleicht also Pegelspitzen aus und sorgt für ein harmonisches Gesamtklangbild
  • Latenz
    ist die Zeit zwischen dem Tastenanschlag und dem Erklingen eines Tones, bzw. dem Tastenanschlag und dem erfolgen einer Reaktion. Die Latenz hängt mit den Soundkartentreibern zusammen, die immer eine gewisse Zeit brauchen, das Signal oder den Klang von der CPU des PCs umzusetzen
  • LED
    Light-Emiting-Diode ist ein elektronisches Bauteil für die optische Anzeige
  • Level
    Bezeichnung für Pegel (siehe Pegel)
  • Limiter
    werden eingesetzt um Übersteuerungen vorzubeugen
  • Loop
    Meist aus 4 oder 8 Takten eines Musiktitels bestehend, die immer wiederholt werden
  • Line
    die Kennzeichnung für hochpeglige Ein- und Ausgänge
  • Mikrofon
    ist ein Wandler, der Schallwellen mit einer Membrane und Elektronik umwandelt um sie elektronisch nutzbar zu machen (z. B. zu verstärken)
  • MIDI
    Musical-instrument-digital-interface, Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente und Mischpulte die mit dem PC verbunden sind. MIDI liefert Steuerinformationen zwischen digitalen Instrumenten und dem PC.
  • Monitoring
    ist ein Sammelbegriff und steht für Überwachung und Beobachtung. Oft auch im Sinne von Monitorboxen genannt.
  • Mono
    ein Kanal wird wiedergegeben
  • MP3
    ist die Bezeichnung für ein Audioformat
  • On the Fly
    ist umgangssprachlich bei DJs und bedeutet "während der Wiedergabe"
  • PA
    Abk. für Public-Adresssystem. Damit ist die gesammte Lautsprecheranlage für Beschallung gemeint
  • Performance
    Leistung
  • Pegel
    Angezeigtes Verhältniss zu einer Bezugsgröße. Pegel wird auch Level genannt
  • PFL
    Pre-Fade-Listening, Solomodus bei dem das abzuhörende Signal vor dem Fader abgegriffen wird
  • Pitch
    Bei professionellen DJ-Plattenspielern kann mittels Pitch (werfen, neigen, stimmen; pitch = Tonhöhe oder auch Neigungswinkel anpassen) die Umdrehungszahl des Motors verändert werden, um zwei Lieder mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (BPM) mit einander mixen zu können. Bei CD Playern geschiet das über einen Prozessor (virtuell) im CD Player
  • Plug
    Stecken, Stecker
  • Quartz Lock
    damit wird der Pitchregeler umgangen und die Geschwindigkeit auf + / - 0 gesetzt
  • Riemenantrieb
    ein elastischer Riemen treibt den Plattenteller an. Vorteil: Schwingungsentkopplung. Gegenteil zu Direktantrieb.
  • RPM
    Rounds-per-Minute, wieviele Runden pro Minute sich der Plattenteller dreht. Es giebt drei Möglichkeiten bei einem Turntable 33 / 45 / 78 RPM
  • RMS
    ist die aufgenommene bzw. abgegebene Leistung eines Verstärkers / einer Box in Watt ohne Stöhrung und Überlast! Achtung, dieser Wert ist nicht aussagekräftig! HIFI Norm DIN 45500 Sinus Dauertonleistung ist wichtig.
  • Rumpeln
    gibt an wie stark der Turntable im Betrieb schwingt, denn jedes elektrisch angetriebene Teil überträgt Schwingungen auf das Gehäuse und beinflusst somit den Tonabnehmer
  • Sampler
    ist ein Gerät mit dem Signale digital aufgezeichnet werden können. Die Signale befinden sich dann im Speicher und können bearbeitet werden und auch wiedergegeben werden.Viele Profi-DJ-Pulte haben eine Samplebank bzw. einen Samplespeicher
  • Scratch
    Scratch heißt zerkratzen und ist das vor und zurückbewegen im Rhytmus der Vinyl. Dadurch erzeugt der DJ Verzerrungen und Effekte mit einem Turntable
  • Slipmat
    aus Neopren oder Filz hergestellt. Die Scheibe ist so groß wie Plattenteller und liegt zwischen Teller und Vinyl. So kann die Platte angehalten werden ohne den Turntable zu stoppen bzw. abzubremsen. Erst dadurch wird scratchen ermöglicht.
  • Standalone
    Gerät arbeitet unabhängig von anderen.
  • Stereo
    Wiedergabe von zwei Kanälen
  • Sequenzer
    Gerät oder Software zur Wiedergabe, Aufnehmen, bearbeiten von Daten
  • Stroboskop
    ist ein Lichtblitzgerät, dass Lichtblitze in regelmäßigen Abständen sendet. Dadurch erscheinen bei Dunkelheit die Bewegungen abgehackt. Ihr kennt die optische Täuschung von Euren Turntables: Die Rillen oder Nuten bewegen sich vor, zurück oder stehen scheinbar still
  • Synthesizer
    ist ein elektronisches Tasteninstrument speziell für künstlichen Klang
  • System und Tonarm einstellen
    Tonarm mit System über dem Teller schweben lassen. Das Gegengewicht so einstellen, dass der gesammte Tonarm waagerecht frei schwebt. Die Skala am Gegengewicht auf Null stellen (Nullmakierung am Tonarm) und dann das empfohlene Auflagegewicht durch drehen des Gegengewichtes einstellen. Meist etwas zwischen 2g und 4g. Springt die Nadel beim Scratchen, muss das Gewicht nachjustiert werden.
  • Talkover
    an vielen Mischpulten zu finden. Diese Funktion fährt das Mastersignal, das von den Quellen kommt, runter und regelt das Mikrofon dazu, so dass der Pegel des gesammten Signals auf einem Level bleibt. An einigen Mischpulten wird das automatisch über das Ausgangssignal des Micros geregelt (siehe Radio Moderation)
  • Tonabnehmer
    Elektroakustischer Wandler, der Schwingungen der Vinyl in Spannung (Volt) umwandelt
  • Trigger
    ist ein Auslösemechanismus z. B. an Synthesizern oder Keyboards
  • Tonspur
    ist der Ausdruck für jegliche Art einer Tonaufzeichnung, der Ausdruck Tonspur kommt noch von den alten Tonbändern
  • Total Harmonic Distortion
    Abkürzung THD (Gesamte harmonische Verzerrung), gibt die Größe nichtlinearer Anteile an, also der Verzerrungen eines elektrischen oder akustischen Signals.
  • Unplugged
    heißt so viel wie nicht eingesteckt. Bei Unplugged-Konzerten von Live Acts wird auf Elektronik bewusst verzichtet und es wird mit akustischen Instrumenten gespielt.
  • USB
    Universeller Serieller Bus. Elektronische Schnittstelle zwischen PCs, Audiogeräten uvm.
  • VST
    steht für Virtual Studio Technolgy. Dieser Standart wurde von Steinberg entwickelt und es ist ab VST 2.0 möglich, virtuelle Klangerzeuger in einer Sequenzerumgebung zu vereinen
  • Vocals
    ist die gesungene Stimme in einem Track
  • Vorverstärker
    Vorverstärker haben den Job, die Eingangssignale von verschiedenen Quellen so aufzubereiten. Meist bei Mikrofoneingängen vorhanden, um das meist schwache Mikrofonsignal zu verstärken
  • VU-Meter
    Volume-Unit-Meter, Aussteuerungsmesser bzw. Anzeige der Signalstärke mit LED oder Zeiger
  • WAV
    ist die Bezeichnung für ein Audioformat
  • Wirkungsgrad
    Ist das Verhältnis zwischen Input und Output.
  • XLR
    Profi Stecksystem
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