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Sidewinder am 01.06.2002 (920 x gelesen)
Wer mag es nicht, wenn seine favorite Band mal richtig Gas gibt oder der Lieblingssong im Club so laut gespielt wird, dass der ganze Körper vibriert.
Aber darüber, dass diese Laute Musik auch schädlich ist, denkt kaum jemand.
Außer vielleicht die EU-Arbeitsmarktkommissarin Anna Diamantopulou. Denn sie ist jetzt zum Schutz der DJ´s unterwegs und hat durchgesetzt, dass sie nur mehr bei einer Belastung von maximal 87 Dezibel arbeiten dürfen. Denn Lärm ist nicht nur Verursacher Nummer Eins für Hörschäden, sondern auch für Tinnitus. Unter Jugendlichen hat sich die Tinnitusrate seit den 80ern verdreifacht. Die neue Vorschrift soll nun die DJ´s an ihrem Arbeitsplatz vor Hörschäden schützen. Das ganze bedeutet aber vor allem auch für so manchen Event-Veranstalter eine Umstellung, da bei Konzerten, Partys und in Clubs in der Regel eine Lautstärke um 95 bis 105 dB aus den Lautsprechern dröhnt. Bei einem Oasis Konzert wurden sogar schon 143 dB gemessen. Und jeder kennt doch das Sausen im Ohr nach einem Club- oder Konzertbesuch: da kann man sich gut vorstellen, dass gerade DJ´s, die sozusagen von der lauten Musik leben, einen bleibenden Hörschaden davon tragen können.

words by SMAG
written by
Scott

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